Wilczy Szaniec (Wolfsschanze)

Das ehemalige Hauptquartier Hitlers liegt 8 km östlich von Kętrzyn (Rastenburg). Es entstand 1940 – 1944 auf einer Fläche von 2,5 km², umfasste über 80 Objekte (darunter schwere Luftschutzbunker mit 5-8 m dicken Betonwänden und Decken), die zu Kriegszeiten mehr als 2.100 Offizieren und Soldaten Zuflucht boten. Den Zugang zur Wolfschanze schützten mehrere Wachposten sowie Minenfelder (insgesamt über 54.000 Minen). Trotz aller Sicherheitsmaßnahmen konnte am 20. Juli 1944 durch Claus Graf von Stauffenberg ein Attentat auf Hitler verübt werden, das dieser allerdings überlebte. Kurz vor dem Einmarsch der Roten Armee im Januar 1945 sprengten deutsche Pioniere sämtliche Bunker.

Seit 1959 ist die Wolfschanze für Touristen zugänglich. Empfehlenswert ist eine Führung in deutscher Sprache (etwa bei den Fremdenführern Jan Zduniak oder Jerzy Szynkowski). Außerdem liefert eine reichliche Anzahl von Büchern und Reiseführern vor Ort Hintergrundinformationen.

Übernachtungsmöglichkeit