Giżycko (Lötzen) – Kreisstadt

Einwohner: ca. 30.000 Einwohner
Übernachtungsmöglichkeit

Verkehrsanbindung: Eisenbahn, Linienbusse und Weiße Flotte.

Lage: Auf einer Landenge zwischen dem Kissain- und Löwentinsee

Geschichte: Bevor 1340 die Kreuzritter ihre erste Burg bauten, stand zwischen Niegocin- und Kisajno-See eine pruzzische Siedlung mit Befestigungen. Bei einem Tatareneinfall im Jahre 1657 wurde die Ortschaft niedergebrannt. Nahe der Stadt entstand in den Jahren 1843 – 1851 die Feste Boyen, die heute eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten darstellt. In den beiden Weltkriegen erlitt die Stadt starke Zerstörungen. Den heutigen Namen Giżycko verdankt die Stadt dem in Johannisburg geborenen Pastor Gisevius (1810-1848).

Sehenswertes: Flügel einer Ordensburg aus dem 14 Jh., evangelische Kirche, gebaut 1826/27 nach Plänen von Schinkel (im Sommer jeden Sonntag mit Gottesdienst in deutscher Sprache), Festung Boyen – die größte Anlage dieser Art in ganz Ostpreußen. Interessant auch die im Jahre 1889 erbaute, von Hand betriebene Drehbrücke über den Lötzener Kanal.

Touristik: Hallen- und Strandbad, Bootsverleih und Wassersportzentrum mit nationalen und internationalen Regatten am südlichen Rand des Mauersees (Kissainsee). Ausflugfahrten zum Kissain- und Dobensee. Zahlreiche Unterkünfte vor Ort.

Tipps: Besuchen Sie einen Biergarten im Segelhafen am Luczanski-Kanal. Hier können Sie einen tollen Blick auf den Löwentin-See genießen.
Auf der Internetseite http://www.gizycko.um.gov.pl/de/Index.htm findet man unter der Rubrik „Unsere Stadt“ historische Bilder von Lötzen.