Ruciane-Nida (Rudczanny/Nieden, auch Niedersee)

Einwohner: ca. 5.150
Übernachtungsmöglichkeit

Verkehrsanbindung: Eisenbahn, Linienbusse und Weiße Flotte

Lage: am Rande der Johannisburger Heide zwischen Nieder- und Guzianka-See,

Geschichte: Ruciane-Nida wuchs aus vier Dörfern zusammen: Ruciane (Rudczanny), Nida (Nieden), Guzianka und Dybówek (Diebowko). Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Ortschaft durch den Bau der Eisenbahnstrecke Allenstein – Johannisburg - Lyck und die Eröffnung des Wasserweges nach Lötzen (Verbindung durch die Schleuse in Guzianka) von einer Waldsiedlung zu einem wichtigen touristischen Zentrum. Nach dem ersten Weltkrieg waren bereits bis zu 12.000 Touristen im Jahr zu verzeichnen. In 50er Jahren entstand eine Holzplattenfabrik, die in der Blütezeit der Holzindustrie der 60er und 70er Jahre etwa 1100 Arbeitplätze bot. Nach der Wende in Osteuropa hat die Industrie im Ort deutlich an Bedeutung verloren.

Sehenswertes: Im Zentrum lohnt sich ein Besuch des Segelboothafens. Der Ort verfügt über mehrere Lebensmittelgeschäfte und andere Läden und eine gute Gastronomie. Im Stadtteil Guzianka befindet sich die historische, zwischen dem Beldahn- und Guzianka-See gelegene Schleuse. Sie wurde im Jahre 1900 in Betrieb genommen und überwindet einen Höhenunterschied von zwei Metern zwischen den beiden Seen.

Touristik: Heutzutage gilt Ruciane-Nida als einer der schönsten und touristisch attraktivsten Orte in ganz Masuren, gut erreichbar Bussen und Zügen sowie mit einer Anlegestelle der Weißen Flotte im Ort. Im Ort gibt es genügend Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels, Pensionen und Bungalows.

Tipps: frisch vor Ort geräucherte, leckere Fische.