Der Masuren-Radweg: Routen und Etappen



0,0 km
Ruciane-Nida (Rudczanny/Niedersee), Kreuzung am Bahnhof. Der Masuren-Radweg führt in nördliche Richtung über eine Nebenstrasse nach Wejsuny (Weissuhnen).
Übernachtungsmöglichkeit

7,0 km
Wejsuny (Weissuhnen), an folgenden Kreuzungen zweimal links in Richtung Popielno (Popiellnen) – Wierzba (Wiersba).

10,0 km
Einfahrtstor zum Tarpan-Reservat, weiter auf der Asphaltpiste bleiben.

14,0 km
Asphaltpiste verlassen, rechts über einen Waldweg bis Popielno (Popiellnen).

15,5 km
Popielno (Popiellnen), im Ort kleines Museum, Tarpanzucht sowie Blick auf den Jezioro Śniardwy (Spirdingsee).

17,5 km
Anlegestelle der Fähre in Wierzba (Wiersba) mit kleinem Laden und Imbiss (gegrillte Fische, polnische Wurst). Am anderen Ufer durch den Wald bis Mikołajki (Nikolaiken).

22,5 km
Seepromenade in Mikołajki (Nikolaiken) – am Ufer gegenüber ist der Hafen und Zentrum zu sehen.

24,0 km
Fußgängerbrücke in Mikołajki. Ins Zentrum gelangen Sie über die Brücke. Links geht es weiter nach Ryn (Rhein) und Giżycko (Lötzen).

25,3 km
in Prawdowo (Wahrendorf) biegt der Radweg an der linkerhand gelegenen großen Tankstelle nach rechts ab Richtung Stare Sady (Schaden). An der nachfolgenden Gabelung (ca. 200 m weiter) geht es links zum Hotel Zełwągi  (noch 5 km).
Übernachtungsmöglichkeit

Wer dem Masuren-Radweg weiter folgen möchte fährt an der Gabelung rechts weiter Richtung nach Ryn (Rhein).

28,5 km
Stare Sady (Schaden), rechts Hotel Roberts Port.
Übernachtungsmöglichkeit

Weiter entlang des Jezioro Tałty (Talter Gewässer).

33,0 km
Kreuzung in Jora Wielka (Groß Jauer). Weiter rechts.

36,6 km
Höchster Punkt der Strecke mit toller Aussicht auf das Talter Gewässer. An der  folgenden Abzweigung zuerst links und dann rechts.

40,7 km
Abzweigung, weiter links

42,1 km
Dorf Mierzejewo, weiter rechts über die Landstrasse bis Sądry (Zondern).

43,2 km
im Ort Sądry (Zondern) die Landstrasse verlassen, links am Heimatmuseum vorbei, weiter über einen Feldweg in nördliche Richtung. An der folgenden Gabelung zunächst rechts und dann links fahren.

46,7 km
Einmündung in eine Asphaltstrasse. Weiter rechts. Die Nebenstrasse führt über Krzyżany (Steinwalde) nach Ryn (Rhein).

54,7 km
In Ryn (Rhein) im Ort zuerst Richtung Giżycko (Lötzen) und hinter dem Schloss rechts nach Stara Rudówka (Hammerbruch) über asphaltierte Nebenstrasse.

61,5 km
Stara Rudówka (Hammerbruch). Im Dorf links über einen Feldweg in nördliche Richtung nach Skop (Skoppen).

64,5 km
Dorf Skop (Skoppen). Weiter wieder über einen Feldweg nach Staropole und Kozin (Rodenau) zum Jezioro Jagodne (Jagodner See).

68,7 km
Dorf Kozin (Rodenau), Einmündung in Asphaltstrasse, weiter links am See entlang

71,7 km
Bogaczewo (Reichensee)

74,1 km
In Strzelce (Zweischützen) Asphaltstrasse verlassen. Der Radweg führt durch Wald und Felder nach Wilkasy (Wilkassen)

77,2 km
Wilkasy (Wilkassen). Im Ort Pensionen Fregata und Yaga.
Übernachtungsmöglichkeit


80,0 km
Giżycko (Lötzen). In der Stadt Hotel Europa.
Übernachtungsmöglichkeit

Vom Zentrum führt der Radweg weiter in den Norden, über eine Nebenstrasse nach Swidry (Schwiddern), Pieczarki (Pietzarken) und Pozezdrze (Possessern).

84,1 km
Dorf Świdry (Schwiddern)

92,5 km
Abzweig. Ins Dorf Pozezdrze (Possessern) rechts, Radweg nach Steinort links.

96,7 km
Harsz (Haarszen) – hübsches Dorf am Harsz-See

106,8 km
Sztynort (Steinort) – kurz davor die wunderschöne Seebrücke zwischen Dargin- und Kirsajty-See. Am Ende der berühmten Eichenallee Asphalttrasse verlassen, weiter links über einen Feldweg am Łabab-See entlang

114,9 km
Einmündung Asphaltstrasse in Radzieje (Rosengarten), weiter links

121,5 km
Mażany (Masehnen)

124,4 km
Parcz (Partsch)

126,2 km
Einfahrt Wolfsschanze. Nach Besichtigung weiter geradeaus

127,5 km
kurz bevor man raus aus dem Wald ist, rechts in einen Waldweg abbiegen; zum Hotel Księżycowy Dworek und der Badestelle gerade aus und gleich links (ca. 300 m)
Übernachtungsmöglichkeit


135,9 km
Einmündung in die LS 591 in Stara Różanka (Alt Rosenthal). Im Ort restaurierte Windmühle.

139,9 km
Kreisverkehr 1 in Kętrzyn (Rastenburg), weiter geradeaus.

140,3 km
am Kreisverkehr 2 rechts in Richtung Bartoszyce (Bartenstein)

140,5 km
Kreisverkehr 3 am Hotel Koch.
Übernachtungsmöglichkeit

Der Radweg geht weiter in Richtung Bartoszyce.

141,8 km
Einmündung, weiter links über LS 594

145,6 km
Landstrasse verlassen, weiter rechts in Richtung Linkowo (Schrengen)

150,2 km
Einmündung in Linkowo, weiter links und auf folgenden Einmündung geradeaus

153,3 km
Abzweigung im Dorf, dort rechts, weiter über einen Feldweg

154,5 km
Einmündung, weiter links

158,5 km
Kreuzung in Klewno (Klewsdorf). Für einen Abstecher nach Reszel (Rössel) gerade aus. Der Radweg führt weiter links nach Święta Lipka (Heilige Linde)

160,5 km
An der Kreuzung geradeaus

161,8 km
Einmündung, weiter geradeaus durch den Wald

163,9 km
Heilige Linde, hinter dem Hotel 500 links und an der Asphaltstrasse rechts.
Übernachtungsmöglichkeit

In Święta Lipka (Heilige Linde) bietet sich die Möglichkeit zur Besichtigung der Barockkirche.

164,4 km
Abzweigung, weiter links in Richtung Mrągowo (Sensburg).

166,5 km
Asphaltstrasse verlassen, weiter rechts in Richtung Widryny (Widrinnen). An der nächsten Gabelung rechts.

170,6 km
Auf der Kreuzung in Widryny (Widrinnen) geradeaus.

172,0 km
Gabelung, weiter rechts.

174,4 km
Einmündung, weiter geradeaus in Richtung Mrągowo (Sensburg).

177,4 km
Warpuny (Warpuhnen).

178,1 km
Einmündung in Zyndaki (Sonntag), weiter rechts nach Sorkwity (Sorquitten). Der Radweg führt dann am Jezioro Gielądzkie (Gehland-See) entlang.

186,6 km
Sorkwity, Eisenbahnbrücke. Der Radweg führt weiter links und im Ortszentrum wieder links an der evangelischen Kirche vorbei. Das Schloss befindet sich rechts der Hauptstrasse. Weiter geht es am rechten Ufer des Jezioro Gielądzkie (Gehland-See) entlang, über Stama (Groß Stamm) kommt man nach Gązwa (Gonswen).

195,6 km
Einmündung Asphaltstrasse in Gązwa (Gonswen), weiter rechts.

199,2 km
Polska Wieś (Polschendorf).

203,0 km
Einmündung in Mrągowo (Sensburg), weiter rechts.

203,4 km
Kreuzung mit Ampel. Ins Zentrum geradeaus. Radweg geht nach links.

203,9 km
zur Pension Edyta links
Übernachtungsmöglichkeit
Sonst weiter geradeaus.

204,2 km
Abzweigung, die Hauptstrasse verlassen, weiter rechts.

204,5 km
Hotel Mazuria
Übernachtungsmöglichkeit

204,6 km
Einmündung, weiter rechts, Ende Asphaltweg. An der folgenden Gabelungen erst links und dann rechts.

208,1 km
Einmündung in Czerwonki (Rotenfelde), weiter rechts, am Jezioro Juksty (Ixt-See) entlang.

211,1 km
Einmündung in Kosewo (Kossewen), weiter rechts.

211,6 km
Am Ortsausgang links in Richtung Jakubowo (Jakobsdorf) abbiegen. Weiter über Probark (Proberg) und Jakubowo (immer auf Asphaltpiste bleiben).

219,1 km
Einmündung kurz vor Piecki (Peitschendorf), weiter links.

221,2 km
Parkplatz am Wiechert-Museum. Nach Besichtigung weiter gerade aus.

224,5 km
Kreuzung im Wald, weiter rechts in Richtung Ukta (Alt Ukta).

229,4 km
links Ausfahrt von der Asphaltstrasse (ca. 200 m vor der LS 610), weiter über  Waldwege bis Krutyń (Kruttinen).

235,0 km
Krutyń (Krutinnen), links der kleine Markt, rechts an der Brücke Anlegestelle der Boote.
Übernachtungsmöglichkeit
Von Krutyń führt der Radweg wieder auf Asphaltstrasse über Krutyński Piecek (Cruttinerofen) und Rosocha (Jägerswalde).

239,5 km
Einmündung, weiter rechts, ein kurzes Stück auf LS 611.

241,6 km
Abzweigung, weiter links in Richtung Ukta (Alt Ukta).

242,3 km
Ortseingang Wojnowo (Eckertsdorf). Zum Kloster links (ca. 400m). Nach Besichtigung weiter geradeaus in den Ort.

244,0 km
Abzweigung, weiter rechts. Nach 200 m kommt die orthodoxe Kirche.

246,0 km
Dorf Osiniak (Fedorwalde), weiter geradeaus.

247,0 km
Im Dorf Wólka (Dietrichswalde) geht der Radweg nach rechts, runter von der Asphaltpiste.

247,7 km
Kreuzung im Wald, weiter links.

248,2 km
kleine Kreuzung, weiter gerade aus auf Betonplatten.

249,1 km
die Landstrasse überqueren und nach 100 m links, über die kleine Siedlung kommt man nach Ruciane Nida (Rudczanny / Niedersee).

250,5 km
Bahnhof in Ruciane Nida (Rudczanny / Niedersee).
Übernachtungsmöglichkeit


Zusatzstrecken

1. Ruciane-Nida – Pranie – Karwica – Hejdyk – Wiartel – Pisz – Ruciane-Nida

Gesamtlänge: ca. 40 km (ohne Pisz) bzw. ca. 60 km (mit Pisz)
Der Radweg führt zuerst rund um den Jezioro Nidzkie (Niedersee), einen der schönsten und auch am wenigsten besuchten Seen Masurens. Die Waldwege der Johannisburger Heide sind ein Paradies für Radler, die dort die Chance haben, Natur pur zu erleben. In Pranie (Seehorst) besucht man ein einsames aber auch hübsches Museum, das dem bekannten polnischen Schriftsteller Konstanty Ildefons Gałczyński gewidmet ist, der dort die letzten Jahre seines Lebens verbrachte. Im Dorf Hejdyk (Heildig) entdeckt man Spuren der alten masurischen Architektur (original erhaltene Holzhäuser aus dem 19. Jh.). Diese Radtour gibt Ihnen die Möglichkeit, die Fauna und Flora Masurens hautnah kennen zu lernen. Mit ein bisschen Glück, wird man Wildtiere oder seltene Vogelarten sehen.


2. Mikołajki – Łuknajno – Okartowo – Karwik – Niedźwiedzi Róg – Popielno – Mikołajki (ca. 70 km)

Diese Radstrecke ist für Radler vorgesehen, die Länger in Nikolaiken bleiben möchten und damit auch diese Gegend besser kennen lernen wollen. Am Tag sehr reizvolle Radtour und abends romantischer Spaziergang über die Seepromenade oder erlebnisreicher Kneipenbummel durch den Seglerhafen mit viel Livemusik und gutem polnischen Bier. Ein längerer Aufenthalt in Nikolaiken lohnt sich.
Die Radstrecke führt rund um den Spirdingsee (den größten See Polens) und bietet zahlreiche unvergessliche Aussichten und Bildermotive an.  Sie radeln durch die Naturreservate „Łuknajno“ und „Czapliniec“, wo tausende von Vögeln ihr Zuhause haben. In Karwik werden sie eine Schleuse aus 19. Jh. überqueren und in Nowe Guty (Gutten) sowie Niedźwiedzi Róg (Bärenwinkel) bekommen Sie die schönsten Blicke über den Spirdingsee.


3. Harsz –  Ogonki – Węgorzewo – Sztynort (ca. 30 km )

Wer die Radtour zwischen Giżycko (Lötzen) und Kętrzyn (Rastenburg) erweitern will, kann rund um den Jezioro Mamry (Mauersee) radeln. Die Routen von Harsz (Haarszen) bis Ogonki (Ogonken) am Jezioro Święcajty (Schwenzait-See), sowie zum Mauersee um Trygort (Thiergarten) gehören zu den schönsten in ganz Masuren. Am Jezioro Przystań (Pristanien-See) führt der Radweg zum Masurischen Kanal, der einst die Großen Masurischen Seen mit Königsberg und somit auch mit der Ostsee verbinden sollte. Der Bau wurde aber im 2. Weltkrieg unterbrochen und nie abgeschlossen. Westlich des Mauersees liegt das ehemalige Feldquartier des Oberkommandos des Heeres „Anna“ in Mauerwald (heute: Mamerki), wo auf insgesamt 250 Hektar rund zweihundert unterschiedliche Bunker entstanden. Die Schutzbunker direkt in Mamerki sind erhalten geblieben und dienen heute als Aussichtstürme über den Mauersee.